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Die
Wurzeln der Pfarrkirche zu Eppendorf
sind urkundlich erstmals für das Jahr 1267 belegt. Doch ist die
Kirche sicher wesentlich älter. Vermutlich wurde sie bereits
um 840 von Ebbo oder Eppo, Erzbischof von Reims, gegründet. Als
eine der ältesten nordelbischen Gemeinden verfügte St. Johannis
ursprünglich über einen umfangreichen Pfarrbezirk, der sich
vom Dammtor und Schulterblatt über 14 km nach Norden bis Ochsenzoll
erstreckte. Nachdem 1768 die sechs holsteinischen Dörfer Schnelsen,
Niendorf, Lokstedt, Eidelstedt, Stellingen und Hummelsbüttel
abgetrennt worden waren, wurde das Kirchspiel seit dem Ausgang des
19. Jahrhunderts weiter aufgeteilt. Die stark zunehmende Besiedlung
machte die Gründung immer neuer Gemeinden erforderlich, an deren
Aufbau sich St. Johannis-Eppendorf aktiv beteiligte. |
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Bewegte Geschichte:
Anno 1530, als der aus Wilster vertriebene Pastor Sina nach Eppendorf
kam, wurde St. Johannis lutherisch. In den Wirren des Dreißigjährigen
Krieges plünderten die kaiserlichen Truppen unter Tilly die
Kirche. Kriegerische Auseinandersetzungen betrafen das Gebäude
erneut 1645, als schwedische Soldaten, und 1659, als polnische Verbände
nach Eppendorf kamen. 1762 kampierten dänische Truppen in der
Kirche. 1814 wurden Hunderte von Kranken im Gotteshaus einquartiert,
als der sogenannte Pesthof am Millerntor zerstört war.
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Kirchenführer:
Den historischen Architekturführer, der mit Sachkunde und Detailkenntnis
Ihren Rundgang durch das Gebäude bereichern kann, können
Sie hier > als Druckdatei (PDF, 105
kb) herunterladen.
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